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INKONTINENZSYSTEME

Die Firma Neomedic ist ein innovativer Hersteller im Bereich der Inkontinenzsysteme. Seit über 5 Jahren beziehen wir Produkte von Neomedic und können daher die Qualität der Inkontinenzsysteme unbedingt garantieren. Als besonderes Merkmal ist die ambulante Readjustierbarkeit hervorzuheben - so kann die Zugkraft der Schlinge in kürzester Zeit verändert werden, ein unvergleichlicher Komfort für den Patienten.

Die Wirksamkeit der Produkte ist in zahlreichen Studien renommierter Ärzte belegt. Selbstverständlich können Sie diese Studien im Login-Bereich unserer Website einsehen.

Die vielfältigen Produkte von Neomedic finden Sie nachfolgend mit den jeweiligen Eigenschaften aufgelistet.

TRT - INKONTINENZSYSTEM FÜR FRAUEN

  • Postoperativ nicht-invasiv readjustierbar
  • Hohe Erfolgsrate
  • Abrechung über DRG möglich

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Beschreibung

REMEEX (EXterne MEchanische REgulierung) ist ein verstellbares Schlingensystem zur chirurgischen Behandlung spannungsbedingter weiblicher Harninkontinenz.

Das REMEEX-System besteht aus einer Schlinge um die Harnröhre mit zwei Zugnahtfäden, die mit einer Reguliereinheit verbunden sind (Varitensor), die über den Bändern der Bauchmuskeln angebracht ist. Der Varitensor und die Schlinge bleiben implantiert und erlauben so ein Nachstellen des Rückhaltevermögens der Blase. Durch die Verstellbarkeit wird Harnverhalten nach dem Eingriff vermieden und Langzeit-Kontinenz gewährleistet.

  • Schlinge: Polypropylen-Monofil – 1,25 x 3,5 cm-Gewebe mit zwei Polyprophylen-Zugnahtfäden.
  • Varitensor: Reguliereinheit, die implantiert bleibt. Ermöglicht die Einstellung der Schlingenlänge.
  • Manipulator:Verbunden mit dem Varitensor, durch Drehung im (Spannen) oder gegen den (Nachlassen) Uhrzeigersinn wird der Varitensor-Mechanismus aktiviert, der die Schlingenlänge vergrößert oder verkleinert. Muss vor der Entlassung der Patientin ausdem Krankenhaus entfernt werden.
  • Trennvorrichtung: Zum Verbinden und Abtrennen des Manipulators vom Varitensor.

Chirurgisches Material:

SREM 01 Remeex-System bestehend aus:

  • SREM 01 (Varitensor + Manipulator + Trennvorrichtung) – Einweg
  • AR 02 (Remeex-Schlinge) – Einweg
  • 2 Fadenführungen – Mehrweg
  • 1 Griff – Mehrweg
  • 1 Zystoskop – Mehrweg

Hinweis: Fadenführungen und Griff müssen vor dem Eingriff sterilisiert werden.

Indikationen

Chirurgische Behandlung bei spannungsbedingter weiblicher Harninkontinenz, einschließlich bei Patientinnen mit:

  • Fixierter Harnröhre
  • Übermäßig beweglicher Harnröhre
  • Wesentlicher Schließmuskelschwäche
  • Vorangegangenen chirurgischen Inkontinenzeingriffen

Benötigte Materialien zur Implantation von Remeex

  • 1 Remeex-System (SREM 01)
  • 2 Führungen
  • 1 Griff
  • 1 Zystoskopie

Anästhesie & Anitbiotika-Prophylaxe vor und nach dem Eingriff

  • Allgemeine regionale oder lokale Anästhesie
  • Der Einsatz von Antibiotika vor und nach dem Eingriff wird empfohlen.

Vorbereitung des Implantationsgebiets

Bauchschnitt

Machen Sie einen kleinen, quer verlaufenden Schnitt (4 cm) an der Bauchmittellinie über dem Schamberg. Durchtrennen Sie das Fettgewebe, bis die abdominalen Rektalmuskelbänder freiliegen. Mit Hilfe einer Elektrokauterisierung werden zwei Markierungen an den Stellen angebracht, an denen die Zugfäden die Bänder der abdominalen Rektalmuskeln kreuzen sollen. Die Markierungen sollten in der Mitte knapp über dem Schamberg und ca. 3 cm voneinander entfernt liegen.

Vaginalschnitt

Die Patientin wird in die Steinschnittlage gebracht. (Sorgen Sie dafür, dass die Patientin sich so weit wie möglich an der Vorderkante des OP-Tisches befindet). Machen Sie einen umgedrehten U-Schnitt in die vordere Vaginalwand und legen Sie das Operationsgebiet sauber frei.

Einführen der Zugfadenführungen durch den Retziusraum

Führen Sie die Führungen an der Harnröhre vorbei durch den Retziusraum, wobei die Enden der Fadenführungen immer von der Harnröhre entfernt und in ständigem Kontakt mit der Hinterwand des Schambergs sein müssen, bis die Enden der Führungen klar am Abdominaleinschnitt sichtbar sind. Verbinden Sie die Führung mit dem Griff, um die Zugfadenführung durch die Bänder der Bauchmuskeln führen zu können, an den Punkten, die zuvor durch die Elektrokauterisierung markiert wurden. Weichen Sie nicht zu weit zur Schambergseitenwand hin aus, um eine Verletzung der Schamberggefäße zu vermeiden und stellen Sie sicher, dass die Bauchhöhle nicht verletzt wird.

Zystoskopie

Wenn die Führungen richtig platziert sind, führen Sie eine Zystokopie durch, um die Unversehrtheit der Blase zu überprüfen. Falls die Blase perforiert wurde, entfernen Sie die Führungen und wiederholen Sie den Vorgang 4C.

Platzierung des Remeex-Systems

Platzierung der Schlinge und der Zugnahtfäden

Platzieren Sie die Schlinge in der Mitte der Harnröhre. Die Schlinge muss vollständig in Kontakt mit dem Submucosalgewebe sein. Führen sie die Zugfäden durch die proximalen Öffnungen der Führung ein. Ziehen Sie die Enden der Führungen aus dem Abdominalschnitt und sichern sie die Enden der Zugfäden mit einer Zange.

Platzierung des Varitensors

Nach Entnahme der Remeex Varitensor Prothese aus ihrer sterilen Verpackung bringen Sie sie zum Bauchoperationsfeld. Führen Sie dann die Zugnahtfäden durch die entsprechenden seitlichen Aufnahmeöffnungen des Varitensors, sodass die Fäden durch die zentrale Auslassöffnung wieder erscheinen (in der Mitte des Varitensors). Nach Abschluss dieses Schritts muss der Assistenzchirurg die Remeex Varitensor Prothese in der Mitte halten (10 cm über den Bändern der abdominalen Rektalmuskeln). Nehmen Sie dann eine Trennvorrichtung und drehen Sie die Schraube fest, um den Zugnahtfaden im Varitensor zu spannen. Es ist sehr wichtig, zu überprüfen, ob die Zugnahtfäden zwischen dem Varitensor und den Bändern an jeder Seite die gleiche Länge haben. Schneiden Sie den Überstand der Zugnahtfäden ab, entfernen und entsorgen Sie ihn. Drehen Sie den Manipulator im Uhrzeigersinn, wodurch die Zugfäden in den Varitensor aufgewickelt werden, bis zwischen Varitensor und den Bändern 3 cm Zugfaden verbleiben (unter dem Varitensor müssen gut zwei Finger breit Platz sein).

Verschließen des Vaginal- und Baucheinschnitts

Verschließen Sie den Bauchschnitt, wobei der Manipulator senkrecht zur Bauchwand positioniert ist. Verschließen Sie den Vaginalschnitt.

Regulierung nach dem chirurgischen Eingriff und Trennen des Manipulators

Befüllen Sie am darauffolgenden Morgen die Blase durch einen Harnröhrenkatheter mit 300 cc Salzlösung. Bitten Sie die Patientin, aufzustehen und leiten Sie sie an, Valsalva-Manöver durchzuführen. Drehen Sie, wenn nötig, den Manipulator im Uhrzeigersinn, wobei die Kontinenz nach jeweils vier vollständigen Umdrehungen zu überprüfen ist, solange bis die Inkontinenz beendet ist. Weisen Sie dann die Patientin an, zu urinieren und messen Sie danach den in der Blase verbliebenen Harn mit Hilfe eines Harnröhrenkatheters. Wenn der Rückstand unter 100 – 150 cc ist, kann der Manipulator abgetrennt und die Patientin kann entlassen werden. Ist der Rückstand über 150 cc, vermindern Sie die Spannung der Schlinge, indem Sie den Manipulator gegen den Uhrzeigersinn drehen, weiten Sie dabei die Harnröhre mit einer starren Sonde.

Zum Trennen des Manipulators vom Varietensor führen Sie die Trennvorrichtung in den Manipulator ein und drehen Sie ihn im Bezug auf den Manipulator eine Viertelumdrehung. Ziehen Sie gleichzeitig leicht am Manipulator.

Es ist wichtig, die Patientin darauf aufmerksam zu machen, dass, auch wenn Sie das Krankenhaus völlig kontinent verlässt, während der ersten Monate nach dem Eingriff eine leichte Inkontinenz auftreten kann; wenn dies der Fall ist, kann die Spannung der Schlinge ohne großen Aufwand ambulant nachjustiert werden.

Mittel- und langfristige Möglichkeit der Nachjustierung der Spannung der Schlinge (zur mittelfristigen Nachjustierung müssen nach der Entlassung mindestens 30 Tage vergangen sein).

Das Remeex-System bietet die Möglichkeit, die Spannung der Schlinge zu verändern, wann immer dies im Laufe des Lebens der Patientin notwendig werden sollte. Während des Monats nach dem Eingriff heilt die Gewebeentzündung ab, die Organe kehren in ihre entsprechenden Positionen zurück und die Patientin kann wieder uneingeschränkt körperlich tätig werden. Während dieser Zeit tritt bei manchen Patientinnen eine leichte Inkontinenz auf. Mit Hilfe des Remeex-System sind wir in der Lage, diese Inkontinenz vollständig zu beseitigen, ohne dass auch nur geringe Mengen Urin ungewollt austreten.

Nachjustieren der Spannung der Schlinge:

In einem ambulanten Verfahren wird nach Verabreichen einer lokalen Anästhesie ein minimaler Schnitt in der Mittellinie des Abdomens direkt über dem Schamberg vorgenommen, durch den der Varitensor lokalisiert wird. Der Manipulator wird am Varitensor angeschlossen, die Blase wird mit 300 cc Salzlösung befüllt und der Manipulator wird im Uhrzeigersinn gedreht, bis Kontinenz erreicht wird. Bei dieser Einstellung steht die Patientin und führt die üblichen Druckmanöver durch, die bei ihr Inkontinenz auslösen.

EINE NACHJUSTIERUNG DER SPANNUNG DER SCHLINGE IST WÄHREND DER GESAMTEN LEBENSZEIT DER PATIENTIN MÖGLCH, WANN IMMER SIE NOTWENDIG WIRD.

MRS - INKONTINENZSYSTEM FÜR MÄNNER

  • Postoperativ nicht-invasiv adjustierbar
  • Verbesserte urethrale Unterstützung
  • Abrechnung über DRG

KIM - KNOTENLOSES NETZDESIGN

  • Verringertes Erosionsrisiko
  • Minimale ENtzündungsreaktionen
  • Optimiertes Einwachsen ins Gewebe

Uplift - Prefekte Adjustierung

  • Zeitsparend gegenüber laparoskopischen Nähten
  • Sicheres Kontrollsystem der Ankerplatzierung
  • Atraumatische Anker

Surelift - Adjustierbare Lösung zum Prolaps

  • An jede Beckangröße und -form anpassbar
  • Adjustierbar in Länge ind Breite
  • Vielseitig - ein Netz für anterioren, apikalen oder posterioren Prolaps

Needleless - Minimalinvasive Lösung für SUI

  • Heilungsrate vergleichbar mit TOT und weniger postoperative Schmerzen
  • Einfache Technik, schnelles und müheloses Platzieren
  • Komplett adjustierbar: bilateral-bidirektional
 

MIPS - PROLAPS LÖSUNG

  • Nur eine einzige Inzision
  • Keine Nadeln werden benötigt
  • In länge und Breite anpassbar
 

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